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26 July 2018

Im Dialog mit der Droste

Hülshoffer Sommerkonzerte 2014 – 2016 Der Droste Tage auf Burg Hülshoff. Die Entstehung der Sommerkonzerte mit den neuen Vertonungen der Droste Gedichte stehen jetzt als ebook im Netz u.a. bei http://ebookstr.e-bookshelf.de/im-dialog-mit-der-droste-11488713.html

Hülshoffer Sommerkonzerte 2014 – 2016

Der Droste Tage auf Burg Hülshoff


Im nahen Land, erreichbar euren Schritten, liegt eine Burg – nein, nicht Montsalvat genannt, wir sind nicht bei Wagners Lohengrin und seiner Gralsburg, sondern in der Parklandschaft der Kulturregion Münsterland (Deutschland, NRW) und unsere Burg heißt Burg Hülshoff. Es ist eines jener Kulturgüter unter dem Begriff Wasserburgen, die so typisch für diese Region sind.

Im Herbst 2012 wurde unter der Federführung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) die Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung gegründet. 2013 habe ich zusammen mit der Droste Forschung in der Literaturkommission Westfalen habe ich 2013 ein Konzept für Sommerkonzerte der anstehenden Droste Tage auf Burg Hülshoff entwickelt. Themenschwerpunkt dieser Konzerte sollte ein Droste Gedicht sein, das ich vertonen wollte, dem zur Seite jeweils ein zeitgenössisches oder zeitnahes Gedicht gestellt werden sollte, dass ich aus dem zuerst vertonten Tonmaterial des Droste Gedichtes musikalisch gestalten wollte.

2014, im ersten Konzert haben wir das Gedicht Der Weiher“ ausgewählt, dem wir ein Gedicht von Sarah Kirsch gegenübergestellt haben: Schöner See Wasseraug“. Sarah Kirsch hat einen ganz besonderen Bezug zu Annette von Droste zu Hülshoff: sie hatte 1986 bei Kiepenheuer & Witsch ein Buch über die Droste mit einer Auswahl von Gedichten, Prosa und Briefen  herausgegeben. 1997 erhielt sie den  Annette-von-Droste-Hülshoff-Preis.

2015, am 26. März, fand ein Konzert in Zusammenarbeit mit der LWL Literaturkommission Westfalen, Annette von Droste Hülshoff Gesellschaft im Franz-Hitze-Haus in Münster im Rahmen der Tagung Zufluchtsort Poesie  statt. Titel des Konzertes: Droste und Aichinger im Lied.

Droste und Aichinger im Lied

Musik des 19. Und 20. Jahrhunderts und

Neuvertonungen von Gedichten

26. März 2015 – 19.30 Uhr

in der Akademie Franz Hitze Haus


„Zufluchtsort Poesie“ nannte Robert Schumann im Jahre 1849 sein kompositorisches Schaffen. „Zufluchtsort Poesie“ ist auch das Leitmotiv dieses Konzertes. Eingerahmt durch „Fünf Stücke im Volkston“ von Robert

Schumann für Cello und Klavier, eben aus diesem Jahr 1849, und Debussys Sonate für Cello und Klavier erklingen im ersten Teil des Konzertes Werke von Komponisten zu Lebzeiten der Annette von Droste-

Hülshoff: Schumann, Brahms, Schubert.

Der zweite Teil des Konzertes wird mit Villa-Lobos und Piazzolla„südamerikanisch“ eröffnet, bevor die musikalische Reise über Bartók zurück nach Europa geht. Drei Liedvertonungen von Annette von Droste-Hülshoff nach Texten von Johann Wolfgang von Goethe leiten über in die Uraufführung „Was bleibt“ von Matthias Bonitz nach Gedichten von Ilse Aichinger und Annette von Droste-Hülshoff. Die Kombination eines Gedichtes der Droste mit einem zeitgenössischen Gedicht, hier zwei Gedichte von Ilse Aichinger, in einer zeitgenössischen Vertonung bildet den besonderen Reiz dieser Premiere.Das Konzert findet im Rahmen der Tagung „Aus der Ferne klingts wie Heimathslieder“ der Annette von Droste-Gesellschaft, der LWL-Literaturkommission und der Akademie statt.Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns, wenn Sie auch

Freunde und Bekannte auf das Konzert aufmerksam

machen.

2015 war es im Sommerkonzert der Droste Tage auf Burg Hülshoff dann Mondesaufgang, hier haben wir aus der Gedichtsreihe Mondsand von Hans Arp die Gedichte Ein Engel fragt und Er verschwebt als zeitnahe Gedichte gewählt

2016, dem leider letzten Konzert dieser Reihe, widmeten wir uns thematisch der Durchwachte Nacht, hinzugefügt Emmy Hennings Gedicht Ich bin so vielfach in den Nächten.

Die Entstehung und Entwicklung der Sommerkonzerte im Rahmen der Droste Tage 2014-2016 ist jetzt als ebook im Netz erhältlich.

http://ebookstr.e-bookshelf.de/im-dialog-mit-der-droste-11488713.html



 

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